Glossar (Fachbegriffe) beginnend mit E

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Fachbegriffe Liste
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E

Emission
Zu den Emissionen zählen sowohl die von einer Anlage, einem Gebäude, einer Fabrik oder einem Verkehrsmittel in die Umwelt abgegebenen gasförmigen, flüssigen und festen Schadstoffe als auch die Abgabe von Wärme, Strahlung, Geräuschen u. ä. Die Einwirkung von Emissionen wird als Immission bezeichnet.
Emissionsgrenzwerte
Emissionsgrenzwerte sind Höchstwerte für die rechtlich zulässige Schadstoffabgabe an die Umwelt.
Energie
Energie ist die Fähigkeit oder Möglichkeit eines Systems, Arbeit zu verrichten. Gemessen wird Energie in der Einheit Joule (J) als Produkt von Zeit und Leistung. Ein Joule entspricht einer Wattsekunde (Ws). Physikalisch unterscheidet man unterschiedliche Arten und Formen (Energieformen): • mechanische Energie (Bewegungs- oder kinetische Energie, potenziale Energie der Lage) • Wärmeenergie (thermische Energie) • chemische Energie • elektrische Energie • Strahlungsenergie • Kernenergie und Fusionsenergie Streng genommen ist nur ein Teil der Energie nutzbar, der z.B. über der Umgebungstemperatur liegt. Dieser wird als Energie bezeichnet und ist für den Energiemarkt die eigentliche Bezugsgröße. Der Energiewert einer Wärmeeinheit ist umso höher, je höher das Temperaturniveau ist. Nach der Reihenfolge ihres Einsatzes lässt sich Energie einteilen in: • Primärenergieträger kommen in der Natur direkt vor, wie Stein- und Braunkohle, Erdöl oder Erdgas sowie erneuerbare Energiequellen. In den meisten Fällen muss diese Primärenergie in Kraftwerken, Raffinerien etc. in • Sekundärenergie umgewandelt werden (Koks, Briketts, Strom, Fernwärme, Heizöl oder Benzin). Die Energie am Ort des Verbrauchs ist die • Endenergie, die in Nutzenergie umgewandelt wird - in Heiz- und Prozesswärme, Licht sowie mechanische Energie (Energiedienstleistung).
Energieberatung
Diese werden von gut ausgebildeten Fachleuten durchgeführt, die den energetischen Ist-Zustand Ihres Hauses, vom Keller bis zum Dach, aufnehmen und die Energieeinsparung bei verschiedenen Maßnahmenvarianten errechnen. Weiterhin werden die voraussichtlichen Kosten sowie die CO2-Einsparung kalkuliert. Energieberatungen werden von qualifizierten Energieberatern des Handwerks (z.B. Gebäudeenergieberater) sowie von Architekten und Ingenieuren angeboten und können staatlich gefördert werden.
Energieeinsparverordnung
Die Energieeinsparverordnung (EnEV), die am 1. Februar 2002 in Kraft trat, • fasst die bisherige Wärmeschutzverordnung und die Heizungsanlagen-Verordnung (Gebäude, Heizung, Warmwasserbereitung, Lüftung) zusammen; • erhöht das Anforderungsniveau bei Neubauten gegenüber dem bisherigem Standard um etwa 30 Prozent; • legt die neuesten europäischen und deutschen technischen Normen zugrunde; • passt die Anforderungen an Altbauten dem technischen Fortschritt an und • erhöht des Weiteren durch Ausweitung der Anwendungs-bereiche für den Energie- und Wärmebedarfsausweis die Transparenz für Gebäudeeigentümer und Mieter.
Energieetikett
Das europaweit gesetzlich vorgeschriebene Energieetikett ist beim Neukauf von Haushaltsgeräten - wie z. B. Kühl- und Gefriergeräten, Waschmaschinen, Wäschetrocknern und Geschirrspülmaschinen, aber auch bei Haushaltslampen - eine wichtige Entscheidungshilfe. Das Etikett, das an jedem Gerät im Verkaufsraum kleben muss, gibt Auskunft über Sparsamkeit und Leistungsfähigkeit. Die Farbskala reicht von grün (A=ausgesprochen günstiger Energieverbrauch) bis rot (G= Großer Stromräuber) und zeigt auf einen Blick, wie der Energieverbrauch bei dem jeweiligen Fabrikat einzuschätzen ist.
Energieformen
Im Rahmen der Energieversorgung und -anwendung wird zwischen verschiedenen Energieformen unterschieden: Primärenergie, Sekundärenergie, Endenergie, Nutzenergie sowie Energiedienstleistung. Nach dem Energieerhaltungssatz kann Energie nicht vernichtet, sondern nur von einer Energieform in andere Energieformen gebracht werden.
Energiereserven
Die in der Erde lagernden Vorräte an fossilen Brennstoffen (Fossile Energieträger), die nachgewiesen, sicher verfügbar und mit heutiger Technik wirtschaftlich gewinnbar sind, bezeichnet man als Energiereserven.
Energieressourcen
Neben den Energiereserven gibt es nachgewiesene und vermutete Vorräte von Energieträgern (so genannte Energieressourcen), die jedoch derzeit aus technischen und/oder wirtschaftlichen Gründen noch nicht gewinnbar sind.
Energiesparen
Unter Energiesparen versteht man Maßnahmen, die den Energieverbrauch vermindern. Dabei gibt es für den energiebewussten Verbraucher eine Vielzahl von Möglichkeiten zur Einsparung, ohne auf Komfort verzichten zu müssen: Beispielsweise durch Absenken der Raumtemperatur über Nacht oder indem man unnötigen Verbrauch (Stand-by) vermeidet. Energiesparen kann man des Weiteren auch durch eine Verbesserung der Nutzungsgrade von Geräten und Anlagen sowie durch Energierückgewinnung und Reduzieren des Nutzenergiebedarfs (Beispiel: Gebäudedämmung) oder durch die gekoppelte Erzeugung von Strom und Wärme.
Energiesparlampe
Energiesparlampen - auch Kompakt-Leuchstofflampen genannt - verbrauchen rund 80 Prozent weniger Strom als herkömmliche Glühlampen bei gleicher Lichtausbeute. Eine Energiesparlampe mit 15 Watt entspricht in der Leuchtkraft einer herkömmlichen Glühlampe von 75 Watt. Energiesparlampen haben darüber hinaus eine zirka achtmal längere Lebensdauer. Sie sind in der Regel mit einem eingebauten Vorschaltgerät und einem Schraubsockel, der dem Sockel "normaler" Glühbirnen entspricht, ausgestattet. Besonders wirtschaftlich einsetzbar sind Energiesparlampen dort, wo Lampen lange in Betrieb sind.
Energieverbrauch
In Deutschland werden mehr als 30 % der Endenergie für Raumwärme verwendet. Es ist jedoch mit dem heutigen Stand der Technik möglich, den Heizenergie- und Stromverbrauch bis zu 80% zu senken.
Erneuerbare Energien
Erneuerbare Energien - auch regenerative oder alternative Energien genannt - sind Energieträger/-quellen, die sich ständig erneuern bzw. nachwachsen und somit nach menschlichem Ermessen unerschöpflich sind. Hierzu zählen: Sonnenenergie (mit den indirekten Formen Biomasse, Wasserkraft, Windenergie, Umgebungswärme etc.) sowie Erdwärme (Geothermie) und Gezeitenenergie.

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